Støt foreningen LBM i kampen for at bevare Østerild | reg nr: 4201 konto nr: 3411006468
 

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Lieber umweltbewusster Welt Bürger !

Kopenhagen, Dezember 2009

Kurzes Resümee über die Pläne des dänischen Staates bezüglich Entwaldung und Zerstörung von einzigartiger Natur, um die Interessen der Industrie wahrzunehmen.

Der dänische Minister für Umweltschutz Troels Lund Poulsen hat im Namen der Regierung am 30. September 2009 beschlossen, eine Rodung von einem 15 km2 alten Wald im nordwestlichen Teil von Dänemark in der Region Thy in der Nähe von der Stadt Østerild vorzunehmen. Es ist geplant insgesamt knapp 30 km2 Land einzuziehen um ein Test Center für Offshore-Windenergieanlagen – auf Land !! –                        zu bauen. Diese Entwaldung wird eine erhöhte CO2-Emission von 400.000 Tonnen bedeuten =  der jährlichen CO2-Emission von 100.000 Menschen.

Der Staat will die Einheimischen von ihre heimatlichen Aufenthaltsorte weg zwingen. Die Begründung für die Übernahme der Grundstücke, sagt man, sei aus Rücksicht auf die Windenergie-Branche und um dadurch mehr Arbeitsplätze in Dänemark zu schaffen. Die Bestimmungen um diese zwangsweise Umsiedlung durchzuführen verstoßen gegen die dänische Verfassung und sind somit eindeutig gesetzwidrig.

Das Gebiet ist in der aktuellen Planung als Erholungsgebiet eingestuft mit einem Verbot gegen das Aufstellen von Windkraftanlagen!

Das Gebiet ist einer der schönsten Gebiete in Dänemark. Mit seiner rauen Natur und seinen großzügigen Freiflächen mit vielen seltenen Tieren, Vögel und Pflanzen ist das Gebiet der Inbegriff der ursprünglichen dänischen Natur. Es gibt nur noch ganz wenige Plätze dieser Art in Dänemark, wo man auch Nachtdunkel und absolute Stille erleben kann !

Man plant Windkraftanlagen mit 250 Meter Höhe auf einer 6 km langen Nord-Süd orientierten Strecke zu bauen. Dieses wird Vögel daran hindern im internationalen Ramsar-Gebiet, Vejlerne – das gleich östlich des Test Centers liegt  – nach Westen zum EG-Habitatgebiet, Vullum Sø und zum Nationalpark Thy, der südlich von der Stadt Hanstholm gelegen ist, hin zu fliegen.

Die dänische Regierung hat den Bürgern in Dänemark keine reelle Chance gegeben, um Vorschläge zu machen und an den Plänen Kritik auszuüben. Es ist nur eine sehr kurze Anhörungsperiode von reell 11 Tagen gewesen, wovon die 9 nationale Ferientage = Herbstferien waren.

Der Minister für Umweltschutz hat beschlossen, dass ein Bericht über die Auswirkungen des Projektes auf die Natur und das Tierleben Anfang Dezember vorliegen muß.

Dieses hat bewirkt, dass ein dokumentarisch gut belegter und wissenschaftlicher Bericht, der die Grundlage für eine korrekte politische Stellungnahme bilden sollte, nicht ausgearbeitet werden kann.

Die Einheimischen haben einen Verband gebildet namens „Landsforeningen for Bedre Miljø“ („Der Landesverband für eine bessere Umwelt“) mit dem Zweck über die Folgen für die Umwelt, d.h. für sowohl die Allgemeinheit als auch die Natur, bei der Verwirklichung der Pläne für ein nationales Test Center in Østerild zu informieren. „Landsforeningen for Bedre Miljø“ („Der Landesverband für eine bessere Umwelt“) hat bisher vergebens versucht den dänischen Staat dazu zu bewegen, eine gründlichere Untersuchung über die Folgen des Projektes auf die Umgebung vorzunehmen.

Der Verband ist sehr unzufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Planung, die die allgemein bekannten demokratischen Grundsätze nicht beachtet, wo Dänemark sonst jede Gelegenheit nutzt um in der ganzen Welt über diese Grundsätze zu sprechen.

Wenn Du als umweltbewusster Weltbürger der Meinung bist, dass diese unberechtigte Vorgehensweise gegen das gemeinsame Naturerbe unserer Nachkommen in Frage gestellt werden sollte, wirst Du hiermit aufgefordert, das Kenntnis zu dieser Angelegenheit auszubreiten !!

  • Ragertje

    It is a bloody shame! I am from Holland and passed by on my way back (from Norway) to Holland.
    This is a complete  madness to offer this wonderfull and unique nature. Where everywhere in the world windmillparks are planned to be build in the sea the government of Danmark tries in a non-democratic way to realize his crazy plans. Dear friends i hope for you and all caring people in the world that your arguments -at the end- will be heard and that plans will be taken from the table. 

  • MrB_dk

    Please dont believe all you read on this website. They are only clearing 2.66km2 of mostly manmade plantation. And they are planting 4.19km2 new forest.  therefore there will be no increase in CO2.  Naturally producers are very secretive about new products. But i know Siemens has raised a 6mw turbine at the testcenter in Høvsøre. Have seen video on youtube

  • It should be interesting, to get more as comprehensive information as possible about the data of the turbines e.g. (rotor's diameter (or rotor blade length), hub height, not only 250m total and producer VESTAS. Who knows more? 

  • Dear friends and allies in Denmark,

    as EPAW-spokeswoman for 60 German "Gegenwind"-organisations and members of the European Platform against Windturbines (EPAW) and for 75 local organisations in your southern neighbourhood Schleswig-Holstein, the most northern land in Germany, I like to transmit you our support.
    We wish you power, creativity, inspiration and luck to prevent these disgraceful destructive windturbine-plans in the region of Thy and to stop the tyranny of the windlobby in your beautiful country.
    Be successful in saving nature, species, landscape, health and well-being of humans in Thy and in whole Danmark!

    Warmest regards and solidarity from the German part of EPAW and the association "Für Mensch und Natur - Gegenwind Schleswig-Holstein"

    Jutta

    --
    Jutta Reichardt
    Neuendorf-Sachsenbande

    Sprecherin der EPAW für Deutschland

    Europäische Plattform gegen Windkraftanlagen
    www.epaw.org

    Für Mensch und Natur - Gegenwind Schleswig-Holstein
    Landesverband der Windkraftgegner
    www.gegenwind-sh.de

    Internationales Informationsportal (IIP)
    www.windwahn.de

  • Der Minister für Umweltschutz hat beschlossen, dass ein Bericht über die
    Auswirkungen des Projektes auf die Natur und das Tierleben Anfang
    Dezember vorliegen muß.

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Troels Lund Poulsen
"...jeg er dyrenes og miljøets minister. Det er deres parti, jeg tager, hvis der opstår dilemmaer mellem mennesker, vores aktiviteter og miljøet"

           Troels Lund Poulsen 1/5 2008